Berliner Bohne

Projekt Stadtkaffee - Berliner Bohne

 Das Projekt Stadtkaffee Berliner Bohne ist ein Projekt, welches auf Initiative mehrer entwicklungspolitischer Organisationen 2005 ins Leben gerufen wurde. Da Berlin im bundesweiten Durchschnitt unterproportional viele faire Produkte konsumiert, entstand die Idee nach dem Vorbild anderer erfolgreicher Städte, ein Produkt zu kreieren, das insbesondere Berliner und Berlinbegeisterte anspricht. Kaffee als das weltweit zweitwichtigste Exportgut und des Deutschen Lieblingsgetränk lag hierbei auf der Hand.

Was macht aber einen Kaffee berlinerisch? 

 Zum einen ist das schlichte aber dennoch elegante Design mit dem Berliner Fernsehturm im Logo auf die Zielgruppe Berliner und Berlinbegeisterte ausgerichtet. Fair einzukaufen soll etwas Schönes sein und Spaß machen, deshalb war uns ein ansprechendes Design wichtig. Aber das Design alleine reichte noch nicht aus für eine echte „Berliner Bohne“. Die Frage war also, wo soll der Kaffee herkommen, wenn er schon nicht in Berlin wächst. Zu den drei Ländern Nicaragua, Peru und Mexiko bestehen Städtepartnerschaften (Kreuzberg/Friedrichshain – San Rafael del Sur, Treptow/Köpenick – Cajamarca, Berlin – Mexiko Stadt). Daher war klar, dass aus diesen Ländern Rohkaffee bezogen wird. Kaffee besteht zu 98% aus Wasser, deswegen musste noch eine Abstimmung mit dem Härtegrad des Berliner Wassers erfolgen. Hierfür wurden mehrere Mischungen verkostet und man entschied sich letztendlich für eine Mischung mit Provinienzen aus Nicaragua, Peru, Mexiko, Kolumbien, Bolivien und Honduras.

 2006 war dann die Geburtsstunde der Berliner Bohne. Im Berliner Fernsehturm präsentierte das Projekt sein neues Produkt der Berliner Öffentlichkeit. Seither sind sechs Jahre vergangen mit vielen Informationsständen zum Fairen Handel und Bildungsseminaren an Schulen, Universitäten und Gastronomiefachschulen. Wichtig ist es uns bei dieser Arbeit, die ungerechten Welthandelsstrukturen aufzudecken und eine Handlungsalternative aufzuzeigen – den Fairen Handel.

 Finanziert wird das Projekt vom Berliner Senat, InWEnt, dem EED, der GEPA - The Fair Trade Company sowie dem BAOBAB e.V.. Aber ohne die Unterstützung freiwilliger Helfer wäre es nicht möglich das Projekt aufrechtzuerhalten. Wenn auch Du Lust hast, uns zu unterstützen, dann schreibe uns eine e-mail. Weitere Informationen findest du auf der Homepage des Projekts: www.berlinerbohne.de